Ungenaue Prüfung der Tatmerkmale
Polizistenmord-Prozess wird fortgesetzt

Im wieder aufgerollten "Radarmord-Prozess" am Landgericht Fulda hat die Staatsanwaltschaft am Montag lebenslange Haft für den 47 Jahre alten Angeklagten aus Halle/Saale gefordert.

dpa FULDA. Außerdem beantragte sie, die besondere Schwere der Schuld des Angeklagten festzustellen. Damit wäre es nicht möglich, die Strafe nach 15 Jahren zur Bewährung auszusetzen. Im Januar 2000 hatte der Angeklagte einen Polizisten in der Nähe des hessischen Kirchheim erschossen, nachdem er geblitzt worden war.

Ein erstes Urteil gegen den Mann wegen Totschlags hatte der Bundesgerichtshof im vergangenen Sommer aufgehoben, weil das Fuldaer Landgericht die Merkmale für einen Mord nicht genau genug geprüft hatte. Der Angeklagte war damals zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwölfeinhalb Jahren verurteilt worden.

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