Ungereimtheiten in der Bilanz zurückgewiesen
MLP wehrt sich gegen neue Vorwürfe

Der Finanzdienstleister MLP hat einen Bericht von "Börse Online" zurückgewiesen, wonach es zu Ungereimtheiten in der Bilanz gekommen sein soll.

WiWo/ap HEIDELBERG. Dem Zeitungsbericht zufolge soll das Unternehmen Beraterprovisionen nicht periodengerecht gegen die "Sonstige Vermögensgegenstände" verbucht haben. MLP-Vorstandschef Bernhard Termühlen sagte dazu am Mittwochabend: "Die Unterstellungen entbehren jeder Grundlage."

Das Unternehmen habe keine erhöhten Gewinne ausgewiesen. Das Aufwerfen von Unterstellungen, die sich bei detaillierter Betrachtung jedes Mal als haltlos erwiesen, wirke wie ein Versuch, MLP gezielt zu schaden. Nach den jüngsten Spekulationen war der Börsenkurs des Unternehmens am Mittwoch zeitweilig um knapp 20 Prozent eingebrochen.

Dem Bericht zufolge befinden sich unter dem Bilanzposten "sonstige Vermögensgestände" unter anderem die die Provisionen übersteigenden Vorschusszahlungen an die Berater. Der Bilanzposten sei von 27 Millionen Euro im Jahr 1999 auf 67 Millionen Euro im Jahr 2000 sowie 117 Millionen Euro im Jahr 2001 gestiegen, während gleichzeitig der Materialaufwand, die Provisionen an die Berater, trotz steigender Beraterzahlen nahezu stagnierte. MLP war erst im vergangenen Jahr in den Deutschen Aktienindex aufgestiegen.

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