Union Investment legt Anlegerstudie für das dritte Quartal 2001 vor
Anlagepolitik der ruhigen Hand beliebter

Trotz des massiven Einbruchs der Aktienmärkte wollen zwei Drittel der Anleger "eine Anlagepolitik der ruhigen Hand verfolgen", wie Union Investment berichtet.

ap FRANKFURT/MAIN. Die Fondsgesellschaft im Finanzverbund der Volksbanken und Raiffeisenbanken legte ihre jüngste Studie über die Stimmungslage der Anleger im dritten Quartal 2001 vor.

"Immerhin 42 % derjenigen, die Konsequenzen ziehen und bereits Aktien(fonds) besitzen, wollen weitere Aktien(fonds) kaufen oder erwägen den Kauf. Über ein Drittel der Finanzentscheider (35 %) wartet ab und wird weder kaufen noch verkaufen", berichtet Union Investment. Der Großteil der Anleger lasse sich also von Börsen-Turbulenzen nicht abschrecken und wolle stattdessen das schwache Börsen-Umfeld zu Umschichtungen oder zum Einstieg bei niedrigen Kursen nutzen.

Dennoch: Die Anleger sehen der Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag von Union Investment zufolge die Entwicklung an den Aktienmärkten pessimistischer. "Mit leicht oder stark fallenden Aktienmärkten in den nächsten sechs Monaten rechnen 45 % der Finanzentscheider in privaten Haushalten." Im Gegensatz zum zweiten Quartal 2001 - als noch 46 % der Befragten der Ansicht waren, die Aktienmärkte würden leicht oder sogar stark steigen - sind es im dritten Quartal nur noch 25 %.

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