Union liegt immer noch weit in Front
Umfrage: SPD stoppt Absturz

Nach dem wochenlang ungebremsten Sturz weit unter die 30-Prozent-Marke hat die SPD ihren Abwärtstrend in der Wählergunst nach einer neuen Umfrage gestoppt. Wäre jetzt Bundestagswahl, käme die größere Regierungspartei auf 29 %, ermittelte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Stern und RTL.

HB/dpa BERLIN. Das wären 2 Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche, jedoch immer noch ein Verlust von 9,5 Punkten im Vergleich zur Bundestagswahl am 22. September.

Die Union verlor laut Forsa zwei Punkte, rangiert mit 48 % aber weiter klar vor der SPD (plus 9,5 gegenüber der Wahl). Die Werte für die kleinen Parteien blieben unverändert: Grüne 11 % (plus 2,4 Punkte im Vergleich zum 22. September), FDP 4 % (minus 3,4 %), PDS ebenfalls vier Prozent (unverändert).

Dass die rot-grüne Regierung die volle Legislaturperiode durchhält, glauben indes nur 49 % der Bundesbürger. 42 % rechnen nach der Forsa-Umfrage damit, dass die Koalition vorher auseinander bricht. Der Einfluss der Grünen auf die Politik der Bundesregierung sollte dabei nach Meinung von 64 % der Befragten nicht stärker werden. 29 % sind der Auffassung, die Grünen sollten mehr Einfluss nehmen (an 100 % fehlende Angaben: "weiß nicht").

Zur Feststellung der Parteienpräferenz befragte Forsa zwischen dem 2. und 6. Dezember 2502 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger in Ost und West. Die statistische Fehlertoleranz liegt zwischen +/- 2.5 %punkten.

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