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Unisys plant Stellenabbau

Der US-Computerhersteller Unisys hat im dritten Quartal wegen sinkender Nachfrage nach Highend-Servern und integrierten Netzwerken einen deutlich niedrigeren Gewinn als ein Jahr zuvor ausgewiesen, damit aber die eigenen Prognosen und die der Analysten getroffen.

rtr NEW YORK. Das Unternehmen kündigte am Montag in New York weiter an, es wolle rund 3000 Stellen abbauen und im vierten Quartal dafür außergewöhnliche Belastungen in Höhe von 200 Mill. Dollar vor Steuern verbuchen. Im dritten Quartal wurden nach Unisys-Angaben 20,9 Mill. Dollar oder sieben Cents je Aktie verdient, verglichen mit einem Pro-Forma-Ergebnis im Vorjahresquartal von 44,2 Mill. Dollar oder 14 Cents je Aktie. Analysten hatten zwei bis acht Cents erwartet, im Schnitt wurde ein Gewinn je Aktie von fünf Cents prognostiziert. Das Unternehmen selbst hatte fünf bis zehn Cents in Aussicht gestellt.

Die Umsätze seien gegen Ende des dritten Quartals gesunken, als die Technologie-Ausgaben der Unternehmen nach den Anschlägen vom 11. September zurückgegangen seien, teilte Unisys weiter mit. Das Unternehmen senkte zudem seine Gewinnprognosen für das vierte Quartal auf zehn bis 15 Cents je Aktie ohne Sonderposten. Das Technologiegeschäft werde schwächer als erwartet ausfallen, hieß es. Analysten hatten für das Schlussquartal einen Gewinn von 21 Cents je Aktie vorhergesagt. Unisys hatte noch im Juli einen Gewinn von 25 bis 30 Cents je Aktie für das vierte Quartal prognostiziert. Im nachbörslichen Handel auf dem Instinet fiel die Unisys-Aktie auf Kurse um die 8,90 Dollar. Zuvor waren Unisys an der Wall Street noch mit einem Kursgewinn von 0,53 % auf 9,40 Dollar aus dem Handel gegangen.

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