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United-Airlines-Konkurs nicht ausgeschlossen

Der Chef der zweitgrößten US-Fluggesellschaft United Airlines, James Goodwin, schließt einem Medienbericht zufolge einen Konkurs seines Unternehmens nach den Terroranschlägen in den USA nicht aus.

afp CHICAGO. Sollte es nicht gelingen, den hohen Schuldenstand abzubauen, drohe der Lufthansa-Partnerin im nächsten Jahr die Pleite, schrieb Goodwin nach Angaben des Fachblattes «Air Transport World» vom Mittwoch in einem bislang unveröffentlichten Brief an das fliegende Personal.

Goodwin stellte darin gleichzeitig ein Sanierungsprogramm vor, mit dem das Unternehmen auf die Einbrüche bei den Passagierzahlen reagieren will, die sich nach den Terroranschlägen in den USA nochmals dramatisch verschärft hatten. «Wir waren schon vor dem 11. September mit höheren Kosten als Einnahmen in keiner guten Lage», erklärte Goodwin. Seit den Anschlägen von New York und Washington lägen die Kosten um das Vierfache über den Einnahmen.

United hatte nach den Attentaten die Zahl ihrer Flüge um 26 % reduzieren müssen. Terroristen hatten für ihre Selbstmordattentate zwei Boeing-Maschinen des Unternehmens und zwei Jets der Konkurrentin American Airlines entführt.

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