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United-Internet-Chef beklagt teuren Kampf um DSL-KundenDPA-Datum: 2004-07-13 08:47:45

(dpa-AFX) Hamburg - Das Wettrennen um neue Kunden für schnelle Internet-Anschlüsse ist nach Einschätzung des Vorstandschefs von United Internet, Ralph Dommermuth, in wirtschaftlich nicht vertretbare Höhen gestiegen. "Der Aufwand, der zur Zeit betrieben wird, steht in keinem Verhältnis zu den möglichen Einnahmen", sagte Dommermuth, der auch Großaktionär von United Internet ist, der "Financial Times Deutschland" (Dienstagausgabe). "Der Wettbewerb ist brutal - der Angebotsdruck wächst viel schneller als der Markt."

(dpa-AFX) Hamburg - Das Wettrennen um neue Kunden für schnelle Internet-Anschlüsse ist nach Einschätzung des Vorstandschefs von United Internet, Ralph Dommermuth, in wirtschaftlich nicht vertretbare Höhen gestiegen. "Der Aufwand, der zur Zeit betrieben wird, steht in keinem Verhältnis zu den möglichen Einnahmen", sagte Dommermuth, der auch Großaktionär von United Internet ist, der "Financial Times Deutschland" (Dienstagausgabe). "Der Wettbewerb ist brutal - der Angebotsdruck wächst viel schneller als der Markt."

United Internet < Utdi.ETR > ist mit 825.00 Anschlüssen unter Marken wie 1 & 1 oder GMX zweitgrößter Anbieter von DSL-Anschlüssen in Deutschland nach der Telekom-Tochter T-Online < TOI.ETR > . Etwa ein Vierteln der 75.000 neuen Kunden im zweiten Quartal seien von anderen Anbietern zu United Internet gewechselt, sagte Dommermuth. Das Unternehmen hatte am Montag neue DSL-Angebote auf den Markt gebracht.

Auch sein Unternehmen müsse sich den Gegebenheiten des Marktes beugen und übernehme wie viele Konkurrenten die Bereitstellungs- oder Wechselgebühren für neue Kunden. "Wir schauen, dass wir auch am oberen Ende des Marktes Kunden gewinnen, wo gute Umsätze zu erzielen sind", sagte Dommermuth. Statt die Preise zu senken, hat United Internet den Leistungsumfang erweitert, etwa um die neue Möglichkeit, über den DSL-Anschluss billig zu telefonieren.

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