United Internet größter Verlierer
Neuer Markt: Aufschlag zum Wochenbeginn

Der Frankfurter Neue Markt ist am Montag mit einem Aufschlag in die Woche gestartet. Der Auswahlindex Nemax 50 kletterte in den ersten Handelsminuten um 0,78 % auf 1 324,79 Punkte. Der All Share gewann 0,66 % auf 1 250,72 Zähler.

dpa-afx FRANKFURT. Im Nemax 50 führten D-Logistics, die 4,4 % auf 11,44 ? zulegten. Biodata verteuerten sich um 4,0 % auf 0,78 ? und Steag Hamatech gewannen 3,0 % auf 10,00 ? hinzu. Auf der Verliererseite gaben United Internet 2,2 % auf 4,41 ? nach. Suess Microtec fielen um 1,8 % auf 30,10 ? und Fantastic ebenfalls um 1,8 % auf 0,54 ?.

Der Aktien der Kinowelt Medien AG brachen um 32,22 % auf 0,61 € ein. Zuvor war bekannt geworden, dass dem Unternehmen ein Insolvenzverfahren droht, da die ABN Amro Bank NV ihre Kredite gekündigt hat.

Die Aktien der Online-Broker ignorierten die Äußerung des Deutsche-Bank-Vorstands Hermann Josef Lamberti, das reine Online-Brokerage sei tot. Comdirect legten 4,48 % auf 12,59 € zu. DAB-Bank gewannen 2,51 % auf 15,50 €. Einzig Consors verloren 2,53 % auf 8,85 € und bildeten damit den Verlierer im Index. Lamberti hatte dem Handelsblatt gesagt, das Angebot einer einzigen Produktgattung über nur einen Vertriebsweg mache keinen Sinn mehr.

Der Aktienkurs der EM.TV & Merchandising AG sank um 1,47 % auf 2,01 €. Das Unternehmen wird am kommenden Freitag Neun-Monats-Zahlen vorlegen.

T-Online will Micropayment durchsetzen

T-Online stiegen um 2,00 % auf 14,25 €. Der Internet-Dienstleister will mit Unterhaltungsangeboten Gebühren im Internet durchsetzen. Marketing-Vorstand Burkard Graßmann sagte der Zeitung "Die Welt" (Montagausgabe) ab Anfang nächsten Jahres würden Gebühren erhoben, bei denen es sich "um Kleinstbeträge handeln werde, die in vielen Fällen unter einem Euro liegen".

Die Aktien des Bausoftware-Herstellers Nemetschek legten 2,38 % auf 4,30 € zu. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, seine beiden Tochterunternehmen IBD GmbH und Henke & Partner GmbH & Co. KG zu fusionieren.

Netlife sanken 1,90 % auf 6,20 €, obwohl das Softwareunternehmen bei Vorlage der Neunmonatszahlen mitgeteilt hatte, schwarze Zahlen zu schreiben.

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