Universal machte es im vergangenen Jahr vor
Berlin lockt Warner Music an die Spree

Hamburg droht ein neuer Rückschlag als Medienstandort. Die Warner Music Germany erwägt den Firmensitz der deutschen Zentrale von Hamburg nach Berlin zu verlagern, erfuhr das Handelsblatt aus Kreisen des Hamburger Senats. Betroffen von der Maßnahme wären mehr als 200 Mitarbeiter.

HAMBURG. Es gebe bereits seit längerem Gespräche mit dem Berliner Senat, hieß es. Er soll dem deutschen Ableger des US-Medienkonzerns Time Warner ein kostengünstiges Angebot für einen Standort gemacht haben. Hamburg versucht nun gegenzusteuern. Angeblich will die Hansestadt über die stadteigene Sprinkenhof AG, Warner Music zumindest günstigere Büros als derzeit anbieten, heißt es aus den Kreisen der Hamburger Wirtschaftsbehörde.

Zu Warner Music Germany gehören unter anderem Eastwest und Wea Records. Das Unternehmen hat unter anderem die Künstler wie Westernhagen, Sasha, Nena oder Heinz Rudolf Kunze unter Vertrag.

Hintergrund für eine mögliche Standortverlagerung ist, dass der US-Mutterkonzern bestrebt ist, die Kosten weiter kräftig zu drücken, solange mögliche Allianzen mit anderen Musik-Konzernen nicht zustande kommen. So verhandelt AOL Time Warner bereits seit Monaten mit der britischen Emi über einen Verkauf von Warner Music und mit dem Gütersloher Bertelsmann - Konzern über eine Zusammenlegung mit dessen Musiksparte BMG. Doch die Verhandlungen verliefen bislang ergebnislos.

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