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UNO erwartet andauernde Konjunkturschwäche

Die Vereinten Nationen befürchten eine langfristige Abschwächung der Weltkonjunktur als Folge der Terroranschläge in den USA. So verstärkten die militärischen und politischen Reaktionen die bestehende Unsicherheit über die Wachstumsaussichten "erheblich", heißt es in einem am Donnerstag in New York vorgelegten Bericht.

ddp.vwd NEW YORK. Vor allem in den USA werde die Konjunktur von den Ereignissen stärker belastet als angenommen. Für das dritte und vierte Quartal des laufenden Jahres erwartet die UNO in den Vereinigten Staaten einen realen Rückgang der Wirtschaftsleistung.

Für die Weltwirtschaft prognostiziert der Bericht ein Wachstum von 1,4 %. Der Welthandel werde voraussichtlich stagnieren. Besonders vom Abschwung betroffen sind der UNO zufolge Schwellenländer in Süd- und Ostasien sowie Südamerika. Die Wachstumsprognosen für diese Länder wurden von 4,1 auf 1,7 % beziehungsweise von 3,0 auf 0,8 % gesenkt. Vergleichsweise geringe Konsequenzen haben die politischen Ereignisse für Afrika: Der Bericht geht für das Jahr 2001 noch von 3,0 % statt der bisher erwarteten Wachstumsrate von 4,3 % aus.

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