Uno-Generalsekretär will eng mit Bill Clinton zusammenarbeiten
Kofi Annan ermahnt Konfliktparteien

dpa NEW YORK. Uno-Generalsekretär Kofi Annan hat sich beunruhigt über immer wieder aufflackernde gewalttätige Zusammenstöße zwischen Israelis und Palästinensern geäußert. Die Spannungen seien auch nach der Vereinbarung eines Waffenstillstandes in Scharm-el- Scheich noch sehr hoch, sagte Annan am Freitag in New York. Die Umsetzung der Vereinbarung "ist nicht annährend auf dem Niveau, das wir als zufrieden stellend bezeichen würden".

Die Entwicklung in den nächsten zwei, drei Tagen werde entscheidend dafür sein, ob der Frieden wieder hergestellt werden könne. "Ich hoffe, die beteiligten Seiten halten sich an die Vereinbarung von Scharm-el-Scheich und setzen sie mit Hilfe der Vermittlung durch die Vereinigten Staaten um." Er werde dabei eng mit US-Präsident Bill Clinton zusammenarbeiten.

Annan ging zugleich auf Distanz zur einseitigen Verurteilung Israels durch die Uno-Menschenrechtskommission in Genf. "Die Genfer Resolution liegt außerhalb dessen, was wir hier tun", sagte Annan, der zuvor den Weltsicherheitsrat über seine Bemühungen um Vermittlung zwischen Israel und den Palästinensern informiert hatte. Er wollte noch am selben Tag auch der Uno-Vollversammlung Bericht erstatten. Annan sagte, er hoffe, die Vollversammlung werde eine ausgewogene Resolution verabschieden, mit der die Konfliktgegner zur Umsetzung der Vereinbarung von Scharm-el-Scheich ermutigt werden.

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