Unruhiger Handel an asiatischer Leitbörse
Nikkei schließt unter 10 000 Punkten

Nach einem nervösen Handel hat die asiatischen Leitbörse in Tokio den Mittwochshandel knapp behauptet beendet. Der Nikkei 225 gab bis zum Schluss 0,5% auf 9 964,88 Punkte ab und rutschte damit wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 10 000 Punkten.

dpa-afx TOKIO. Der breiter angelegte Topix verlor 1,1 Prozent oder 11,83 Punkte auf 1 031,17. Händler erklärten die Verluste vor allem mit schwachen Vorgaben der US-Börsen vom Vortag.

Die asiatische Leitbörse hatte sich fast den ganzen Tag in engen Handelsspannen bewegt. Einerseits sei am Markt Unruhe wegen der Problemkredite der japanischen Banken ausgebrochen, sagten Händler. Andererseits habe die Unsicherheit über den weitere Fortgang der Situation in Afghanistan auf den Kursen gelastet.

Banken- und Technologiewerte standen am stärksten unter Druck. Vor allem Hightech-Papiere wurden abgestoßen, Sony allerdings legten zu. Auch Bridgestone schwangen sich aufwärts. NTT notierten schwach. Gestützt wurde der Nikkei von Titeln, die von der inländischen Nachfrage abhängig sind.

Der US-Dollar notierte um 15 Uhr Ortszeit fester mit 120,35-38 Yen nach 119,90-93 Yen am Vortag. Der Euro wurde schwächer notiert mit 0,9135-45 Dollar nach 0,9207-17 Dollar am Dienstag.

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