Unsicheres Einzelhandel-Umfeld bleibt
Mattel mit höherem Quartalsgewinn als erwartet

Der größte US-Spielzeughersteller Mattel hat im dritten Quartal einen höheren Gewinn erwirtschaftet als von Analysten erwartet. Grund seien Kosteneinsparungen und ein Umsatzwachstum in den wichtigsten Marken, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit

Reuters EL SEGUNDO. Der Konzern, die vor allem durch die Herstellung von Barbie-Puppen sowie Hot-Wheel- und Matchbox-Autos bekannt ist, erhöhte nach eigenen Angaben seinen Reingewinn auf 280,6 Mill. $ oder 63 Cent je Aktie von 199,8 Mill. $ oder 46 Cent je Aktie im dritten Quartal 2001. Der Nettoumsatz stieg um sechs Prozent auf 1,67 Mrd. $. Ohne Einmalposten belief sich der Gewinn auf 256 Mill. $ oder 58 Cent je Aktie. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Gewinn von 55 Cents je Aktie gerechnet.

Unternehmenschef Robert Eckert sieht in den Folgen des Arbeitskampfes der Hafenarbeiter an der Westküste der USA und in dem unsicheren Einzelhandels-Umfeld kurzfristig "Herausforderungen, an deren Bewältigung wir arbeiten".

Wegen des Arbeitskampfes waren die Häfen Anfang Oktober für mehr als eine Woche geschlossen. In den Häfen staut sich nun eine ungeheure Menge Fracht, darunter Mattel-Spielzeuge. Nach Schätzung von Experten dürfte es mehrere Wochen dauern, bis der Güter-Rückstau abgebaut ist.

Der Kurs der Mattel-Aktien stieg am Donnerstag im Handelsverlauf an der Wall Street in einem festen Marktumfeld um zwölf Prozent auf 17,70 $.

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