Unsicherheit bei Minderheitsaktionären
Pro-Sieben-Sat.1 Media AG verliert deutlich

Die Aktie des im Nebenwerteindex MDax gelisteten Medienkonzerns Pro-Sieben-Sat.1 Media AG hat am Donnerstag zeitweise mehr als 22 % auf ein Jahrestief von 9,25 ? verloren, was Händler mit der Unsicherheit über die möglicherweise anstehende Fusion mit der KirchMedia GmbH & Co. KGaA begründeten.

dpa/rtr MÜNCHEN. "Minderheitsaktionäre befürchten, dass sie bei einer Fusion nicht besonders vorteilhaft behandelt werden", sagte ein Händler. Sie hätten keine Chance, mit ihren geringen Stimmrechten gegen Pläne von Großaktionär Kirch zu stimmen und rechneten mit einem sehr unfairen Angebot.

Auch Fondsgesellschaften befürchteten, dass kein besonders gutes Geschäft für sie herauskomme, und verließen den Titel, hieß es.

Die "Wirtschaftswoche" berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe, Kirch wolle Pro-Sieben-Sat.1 Media mit der Kirch Media GmbH & Co. KGaA zusammenlegen. Sowohl die Kirch-Gruppe als auch Pro-Sieben-Sat.1 Media lehnten ein Kommentar ab.

Die Kirch-Gruppe hat ihre sämtlichen Fernsehaktivitäten in der Kirch Media GmbH zusammengefasst, die mit rund 52,5 % Mehrheitsgesellschafter der Pro-Sieben-Sat.1 Media ist. Rund 11,5 % an Pro-Sieben-Sat.1 gehören dem Springer-Verlag.

Der Kurseinbruch der Pro Sieben Media AG

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