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Unsicherheit über Karstadt-Kapitalerhöhung bei Banken

Die 16 Gläubigerbanken vom angeschlagenen Einzelhandelskonzern Karstadt-Quelle wollen bei Widersprüchen von Aktionären gegen die Kapitalerhöhung die 500-Millionen-Euro-Transaktion platzen lassen.

dpa-afx DÜSSELDORF. Die 16 Gläubigerbanken vom angeschlagenen Einzelhandelskonzern Karstadt-Quelle wollen bei Widersprüchen von Aktionären gegen die Kapitalerhöhung die 500-Millionen-Euro-Transaktion platzen lassen. Sollten Widersprüche bestehen bleiben, würden die Institute ein erhebliches Risiko sehen, "anfechtungsinfizierte Aktien" zu platzieren, sagte Karstadt-Quelle-Sprecher Jörg Howe am Montag nach Gesprächen mit den Bankenvertretern.

Damit die Kapitalerhöhung mit der Ausgabe von 93,041 Mill. Aktien noch in diesem Jahr stattfinden könne, müsse der Verkaufsprospekt bis Ende November von der Börse gebilligt werden. "Die Banken werden mit der Platzierung der Aktien nicht beginnen, wenn es die Möglichkeit von Anfechtungsklagen gibt", sagte Howe.

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