Unsicherheit unter Analysten gestiegen
ZEW-Konjunkturbarometer im Mai erneut gesunken

Das ZEW-Konjunkturbarometer ist im Mai erneut gesunken. Der Saldo der ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sei im Mai auf 66,3 von 70,6 Punkten im April gefallen, teilte das ZEW am Dienstag in Mannheim mit.

Reuters MANNHEIM. Trotz eines Rückgangs bereits im Vormonat liege der Indikator damit gut 33 Punkte über seinem historischen Mittelwert. "Jedoch signalisiert der Rückgang, dass die Unsicherheit bei den befragten Analysten bezüglich der Nachhaltigkeit des erwarteten Aufschwungs auf Sicht der nächsten sechs Monate gestiegen ist", teilte das ZEW weiter mit.

Auch die aktuelle Einschätzung der Konjunkturlage verschlechterte sich den ZEW-Angaben zufolge im Mai. In Deutschland sei der Indikator um 4,0 auf minus 80,7 Punkte gefallen, in der Euro-Zone habe der Indikator 0,9 auf minus 65,6 Zähler abgegeben. Das Stimmungsbarometer für die Euro-Zone sei auf 68,4 (74,3) Zähler gesunken.

Das ZEW befragt monatlich gut 300 Analysten und institutionelle Anleger zu ihren mittelfristigen Erwartungen über Konjunktur, Zinsen, Inflationsraten, Aktien- und Wechselkursen. Der Indikator Konjunkturerwartungen gibt die Differenz der positiven und negativen Einschätzungen für die Wirtschaftsentwicklung auf Sicht von sechs Monaten wieder.

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