Unsicherheiten bei Umsatz- und Ergebnisentwicklung
M.M. Warburg empfiehlt, Metabox zu halten

adx HAMBURG. Das Hamburger Bankhaus M.M. Warburg rät Anlegern, Metabox-Aktien im Portfolio zu halten. Eine frühere Kaufempfehlung sei vor kurzem revidiert worden, nachdem das Papier das gesetzte Kursziel von 150 Euro (vor Aktiensplitt) überschritten hatte, sagte Analyst Achim Fehrenbacher. Zudem gebe es "einige Unsicherheiten" bei der weiteren Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Herstellers von Multimedia-Boxen für Fernsehgeräte. So habe Metabox bislang noch keinen Auftraggeber für den Großauftrag über 500 000 Boxen aus Israel genannt, der sich maßgeblich in den Erlösen für das laufende Jahr niederschlagen soll. Zudem sei die Order über fast zwei Millionen Set-Top-Boxen von Internordic noch nicht endgültig bestätigt worden.

Auch die Entwicklung der kommenden Jahre sei schwer zu abzuschätzen, sagte Fehrenbacher. Das Geschäftsmodell habe sich vom ursprünglich geplanten Vertrieb über den Einzelhandel vor allem zum Projektgeschäft mit Großkunden gewandelt, das stärkeren Schwankungen unterliegen könne. Ob der angekündigte Internet-Fernseher unter der Marke Graetz von Privatkunden angenommen werde, sei derzeit nur schwer zu beurteilen. Entscheidend sei, ob die Marketingstrategie die weitgehend vergessene Traditionsfirma wiederbeleben könne. Graetz konkurriere immerhin mit Weltmarken wie Philips oder Sony. Auf der anderen Seite verfüge Metabox für das neue Produkt mit der Tochter Amstrad über einen Vertriebskanal zu den Fachhändlern, der den Absatz des Geräts erleichtern könne.

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