Unter den Opfern auch acht Kinder
86 Tote bei Flugzeugabsturz in Georgien

dpa TIFLIS/DUSCHANBE. Bei dem Absturz eines russischen Militärflugzeugs in Georgien am Schwarzen Meer sind nach neuesten Angaben vom Donnerstagmorgen 86 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern waren auch acht Kinder, eines von ihnen neun Monate alt, sowie 18 Frauen. Diese neuesten Zahlen wurden vom russischen Luftwaffen-Kommandeur Anatoli Kornukow am Rande eines Treffens der Verteidigungsminister der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) in der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe genannt.

Ursprünglich hatte es geheißen, bei dem Unglück am Mittwoch seien 75 Menschen ums Leben gekommen. Die unterschiedlichen Angaben über die Zahl der Opfer beruhen auf dem Fehlen genauer Passagierlisten, die bei Militärflügen üblicherweise nicht erstellt werden.

Die viermotorige Turboprop-Maschine des veralteten Typs Iljuschin Il-18 war beim Landeanflug auf den russischen Militärstützpunkt der Küstenstadt Batumi unweit der Grenze zur Türkei vom Kurs abgekommen und beim Eintauchen in tief hängende Wolken am Berg Tiralis (Berg der Tränen) zerschellt. Die genaue Unglücksursache ist noch unklar.

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