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Untergang einer Ära: Liane Dirks überrascht ihre Leser

„Vier Arten meinen Vater zu beerdigen“ hat Liane Dirks bekannt gemacht, mit ihrem neuen Roman „Narren des Glücks“ überrascht die gebürtige Hamburgerin ihre Leserschaft aufs Neue. Die Geschichte spielt um die Jahreswende 1929. Der Großunternehmer Max Bernheim will mit einer gigantischen Silvesterparty auf seiner künstlichen Insel inmitten des Lago Maggiore das Ende einer Ära feiern.

dpa KÖLN. "Vier Arten meinen Vater zu beerdigen" hat Liane Dirks bekannt gemacht, mit ihrem neuen Roman "Narren des Glücks" überrascht die gebürtige Hamburgerin ihre Leserschaft aufs Neue. Die Geschichte spielt um die Jahreswende 1929. Der Großunternehmer Max Bernheim will mit einer gigantischen Silvesterparty auf seiner künstlichen Insel inmitten des Lago Maggiore das Ende einer Ära feiern.

Wärenddessen hat sein Bruder Konrad, ein fortschrittlicher Psychiater, am Ufer eine Gruppe Patienten um sich geschart, um ihnen ein Leben außerhalb der Mauern der Irrenanstalt zu ermöglichen. Während der rauschenden Ballnacht auf der Insel aber kommt es zur Katastrophe. Die Geschichte hebt sich erfreulich von den Texten anderer deutscher Autoren ab, die immer nur ihr eigenes Leben literarisch zu verarbeiten haben. Sie ist flüssig erzählt, fantasievoll ausgeschmückt und erinnert ein wenig an die Untergangsszenarien eines Thomas Mann.

Liane Dirks

Narren des Glücks

Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln

223 S., Euro 17,90

Isbn 3-462-03403-0

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