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Unterhaltsrecht

BGH-Urteilvom 09.06.2004 00:00:00 - XII ZR 277/02



Bundesgerichtshof
Unterhaltsrecht


BGB §§ 1361 Abs. 1, 1578 Abs. 1 Satz 1, 1581 Satz 2

Werden die ehelichen Lebensverhältnisse nicht nur durch Geldeinnahmen, sondern auch durch Sachentnahmen oder andere vermögenswerte Vorteile (hier: Produkte aus dem eigenen landwirtschaftlichen Betrieb) bestimmt, so rechtfertigt allein dieser Umstand keine konkrete Ermittlung des Unterhaltsbedarfs. Vielmehr sind diese anderen Vorteile - ggf. im Wege der Schätzung - zu bewerten und in die Einkommensberechnung einzustellen. Im absoluten Mangelfall kann auch auf Mindestbedarfsbeträge zurückgegriffen werden (im Anschluss an Senatsurteil vom 22. 1. 2003 - XII ZR 2/00, FamRZ 2003 S. 363 [365 f.]).

Zur Obliegenheit, den Vermögensstamm für den Trennungsunterhalt zu verwerten.

BGH-Urteil vom 09.06.2004 - XII ZR 277/02





Quelle: DER BETRIEB, 01.12.2004

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