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Unterhaltungselektronik erwartet vom vernetzten Haus Aufschwung

Die Kontrolle am Eingang wird über Fingerabdruck gesteuert, ein elektronischer Assistenten schließt Türen automatisch, die Bedienung von Alltagsfunktionen erfolgt über Spracheingaben.

dpa BERLIN. Die Kontrolle am Eingang wird über Fingerabdruck gesteuert, ein elektronischer Assistenten schließt Türen automatisch, die Bedienung von Alltagsfunktionen erfolgt über Spracheingaben.

Vom intelligenten Haus wollen auch die Verbraucherelektroniksparten verstärkt profitieren. Das vernetzte Haus sei noch kein Alltag, aber auf dem Vormarsch, sagte der Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik gfu, Reiner Hecker, am Donnerstag in Berlin.

Auf der Messe e/home (1. bis 3. September) in Berlin sei zu sehen, wie die bisher noch getrennten Märkte Consumer Electronics, Telekommunikation sowie Hausgeräte oder Sanitär-, Elektro- und Heizungstechnik verzahnt werden können.

"Die Unterhaltungselektronik zeigt, dass sie auf dem Weg zu einem neuen Aufschwung ist", sagte Hecker. Für das vernetzte Haus werden "zahlreiche marktreife Lösungen" vorgestellt, kündigte die Messe Berlin an. Als Beispiel wird genannt: an jeder Stromdose werde eine zusätzliche Datendose angebracht, die überall Zugriff auf Multimediainhalte erlaube. Daten von Herden, Backöfen oder Wachmaschinen werden über das Stromnetz an eine Basisstation gemeldet und von dort per Funk an Mobilstellen weitergeleitet.

Der Anteil vernetzter Häuser in Europa hat sich laut den Angaben 2003 von 0,7 auf 2,2 % erhöht. Das Marktvolumen werde von Wirtschaftsberatern in den kommenden Jahren auf bis zu acht Mrd. $ geschätzt. Die Geräte der Consumer Electronics seien ein Wachstumsmotor und eine echte Bereicherung für das intelligente Heim, meint die gfu.

"Den Weg zum Massenmarkt muss die Branche nicht mehr zurücklegen, sie ist bereits mittendrin", stellte Hecker fest. Die Messe dokumentiere, die Heimelektronik geht ans Netz. "DVD-Player, Heimkinoreceiver und Medienserver, die untereinander oder mit dem PC Unterhaltungsprogramme austauschen und mit dem Internet kommunizieren, werden schon bald zu einem zentralen Bestandteil des intelligenten Heims", hieß es von der Messe Berlin.

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