Unterlegenes Bieterkonsortium stellt Nachprüfungsantrag
Lkw-Maut verzögert sich weiter

Die Einführung einer Lkw-Maut auf deutschen Autobahnen verzögert sich nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" um mindestens zwei weitere Monate bis September 2003.

WiWo/ap BERLIN. Als Grund nannte das Blatt in einem am Wochenende vorab veröffentlichten Bericht, dass das im Bieterverfahren unterlegene Ages-Konsortium, dem Vodafone und zahlreiche Tankstellenketten angehören, beim Bundeskartellamt erneut einen Nachprüfungsantrag einreichen wolle.

Laut Magazinbericht fühlt sich Ages gegenüber dem Siegerkonsortium aus Deutscher Telekom und DaimlerChrysler extrem benachteiligt. Bei der Ausschreibung seien Verfahrensfehler gemacht und Mindestanforderungen nicht eingehalten worden.

Bereits Ende vergangenen Jahres hatte Ages nach dem Ausschluss aus dem vom Bundesverkehrsministerium betriebenen Bieterverfahren Einspruch eingelegt und vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf obsiegt. Als Folge des damaligen Rechtsstreits hatte die für Januar 2003 geplante Einführung der Lkw-Maut bereits auf Juli verschoben werden müssen. Das Magazin zitiert Expertenschätzungen, nach denen dem Bund dadurch Einnahmeausfälle von 1,7 Milliarden Euro entstehen

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