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Unternehmen begrüßen Bushs Entscheidung zur Stammzellen-Forschung

US-Präsident George W. Bush hat am späten Donnerstagabend (Ortszeit) seine Entscheidung bekanntgegeben, dass embryonale Stammzellenforschung mit staatlichen Mitteln unterstützt werden wird. Die Finanzspritze kommt nur den Forschern zugute, die an bereits extrahierten Stammzellen arbeiten.

Etwa sechzig solcher Zell-Cluster wachsen in amerikanischen Labors in Petrischalen heran; an ihnen darf geforscht werden. Projekte, bei denen neue Embryonen als Stammzellenlieferanten getötet werden, erhalten weiterhin keine Zuschüsse.

Wissenschaftler und Biotech-Unternehmen erklärten nach der Bush-Rede, die gewährten Zuschüsse reichten aus, die Forschung entscheidend voranzubringen. "Schon in zehn Jahren werden wir wirksame Therapien für bisher unheilbare Erbkrankheiten gefunden haben", sagte der Direktor des National Health Institute, Harold Varmus. Unternehmen wie Geron bekundeten umgehend ihr Interesse, mit den bezuschußten staatlichen Labors zu kooperieren. Wissenschaftler erwarten, mit Hilfe der Stammzellen-Forschung Medikamente gegen Krankheiten wie Diabetes, Alzheimer und Parkinson entwickeln zu können.

Schon Stunden vor der Fernsehansprache hatten die Kurse für Biotechnologie-Unternehmen angezogen. Das StemmCells-Papier hatte im Handel am Donnerstag zeitweise um fast 25 Prozent zugelegt, auch Geron und Aastrom Biosciences konnten satte Gewinne verzeichnen.

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