Unternehmen betont erneut Verhandlungsbereitschaft
Lufthansa-Piloten stimmen über Streiks ab

Vor der Urabstimmung der Lufthansapiloten hat die Lufthansa ihre Bereitschaft zu weiteren Verhandlungen bekräftigt.

ap FRANKFURT. "Ich beanspruche nicht, um ihre momentane Zustimmung zu werben. Selbstverständlich müssen die Tarifgespräche am Verhandlungstisch fortgesetzt werden", zitiert die "Welt am Sonntag" aus einem Brief, den Personalvorstand Stefan Lauer am Wochenende an die 4 200 Piloten geschickt habe. Die Pilotenvereinigung Cockpit will am Montag mit der Urabstimmung beginnen.

Cockpit hatte die Tarifverhandlungen am vergangenen Montag für gescheitert erklärt und weitere Warnstreiks sowie die Urabstimmung angekündigt. Wie die Zeitung berichtet, erläuterte Lauer in dem Brief das letzte Angebot der Lufthansa. In der vierten Verhandlungsrunde hatte der Konzern den bei den Passagier- und Frachtflugdiensten und dem Charterflugunternehmen Condor tätigen Piloten eine durchschnittliche Anhebung der Vergütung um zehn bis 16,7 Prozent angeboten.

Cockpit verlangt dagegen Entgeltverbesserungen um durchschnittlich 35 Prozent, weil die Piloten während der schweren Krise der Lufthansa Anfang der neunziger Jahre erhebliche Opfer gebracht hätten, die in den folgenden Zeiten des Aufschwungs nicht kompensiert worden seien. Die Urabstimmung soll um 10.00 Uhr am Sitz der Gewerkschaft in Neu-Isenburg bei Frankfurt beginnen, die Auszählung soll am 3. Mai erfolgen.

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