Unternehmen brauchen neue Sicherheitsstrategie
Funk-Handhelds werden Firmengeräte

Nach den Arbeitsplatzrechnern und Notebooks erobern nun Smartphones und Funk-PDAs die Unternehmen. Das fordert eine Strategie, die den gesicherten Einsatz dieser smarten Alleskönner zum Ziel hat - sonst droht erhebliche Gefahr. "Trusted Devices" - Geräte denen man vertrauen kann, heißt das Ziel.

HB MÜNCHEN. Bisher war der Kauf von Persönlichen Digitalen Assistenten (PDAs) eher Privatsache der Mitarbeiter. Das hat sich mittlerweile jedoch geändert. Nach den Arbeitsplatzrechnern (Desktop), Notebooks und Handys erwägen die Technikeinkäufer in den Unternehmen in zunehmenden Maße, kommunikationsfähige mobile Handhelds als Geräte einer technischen Firmenflotte anzuschaffen. Der Grund dafür ist wohl in erster Linie darin zu sehen, dass zahlreiche Mitarbeiter unterwegs mit einem gut organisierten Funk-PDA teils besser bedient sind als mit einem Laptop oder Notebook.

Angesichts der technischen Entwicklung bei Handheld-Computer überlegen bereits viele Geschäftsleute, ob man unterwegs aus Gewichtsgründen nicht auf Notebooks verzichten kann. Hier sollte der erste strategische Gedanke eines möglichen Pflichtenhefts angesetzt werden:

  • Einen tragbaren PC - Notebook oder Laptop - braucht weiterhin, wer unterwegs mit Dateien in großem Format direkt vor Ort arbeiten muss. Das kann etwa ein Versicherungsvertreter mit umfangreichen Tabellen oder ein Bauingenieur mit Plänen auf dem Rechner sein. In diesen Fällen ist auch ein möglichst großer Bildschirm gefragt, der jedoch beim Arbeiten an Bord eines Flugzeugs hinderlich sein kann.
  • Auf einen Notebook eher verzichten können alle, die unterwegs in erster Linie auf ihren Datenpool in einfacher Bildschirmdarstellung, wie Adressen, Kontaktdaten oder kleineren Listen zugreifen wollen. In vielen dieser Fälle sind kleine, mobile Geräte heute besser einzusetzen. Dank mobiler Falttastaturen und eines guten Angebots an Mobil-Software lassen sich neben E-Mail-Texten auch kürzere Berichte und Tabellen auf dem PDA anfertigen.

Technisch ist bei den mobilen Handheld-Computern von zwei Gerätetypen die Rede - PDAs und Datenfunk-Handys mit Organizer-Funktionen buhlen um die Gunst der Kunden. Von unterschiedlichen Ausgangspunkten kommend überlappen sich die Funktionen beider Gattungen immer stärker. Fachleute sind sich sicher, dass am Ende dieser Entwicklung ein Gerätetyp steht, für den sich die Bezeichnung "Smartphone" eingebürgert hat. Diese müssen im Unterschied zu einem herkömmlichen Mobilfunk-Handy einen deutlich größeren Bildschirm haben, da hier auch Datenformate abgelesen werden. Im Gegenzug müssen PDAs mit Kommunikationsmöglichkeiten ausgerüstet sein. Als die wichtigste Anwendung ("Killer-Applikation") für Geschäftsleute gilt dabei der mobile Empfang von E-Mail.

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