Unternehmen erwägen Rücknahme des Fusionsantrags
Fusion von GE und Honeywell vor dem Aus

Die US-Konzerne General Electric (GE) und Honeywell erwägen nach Angaben aus mit der Situation vertrauten Kreisen die Aufgabe ihrer Fusionspläne. Die Unternehmen würden darüber nachdenken, ihren bei der EU-Kommission gestellten Antrag zur Genehmigung der Fusion zurückzunehmen, hieß es in den Kreisen in Brüssel.

Reuters BRÜSSEL. Die aus 20 Mitgliedern bestehende EU-Kommission soll am Dienstag darüber entscheiden, ob die geplante Fusion zwischen GE und Honeywell mit den kartellrechtlichen Vorschriften der EU im Einklang steht. In Branchenkreisen wird damit gerechnet, dass die Kommission die Fusion nicht genehmigen wird.

Am Freitag hatte General Electric (GE) einen Vorschlag von Honeywell abgelehnt, den vereinbarten Übernahmepreis um 1,8 Milliarden Dollar zu senken, um damit die kartellrechtlichen Bedenken der EU zu zerstreuen. General Electric bezeichnete den Vorschlag als für seine Aktionäre nicht sinnvoll. Bei einer Zustimmung wäre der Übernahmepreis auf 40,3 Milliarden Dollar von 42,1 Milliarden Dollar gesunken.

Der Aktienkurs der finanziell angeschlagenen Honeywell verlor am Freitag bis zum Börsenschluss in New York 8,4 Prozent auf 34,99 Dollar. Das ist der niedrigste Stand seit dem 18. Oktober 2000, fünf Tage vor der Bekanntgabe des Fusionsvorhabens mit GE. General-Electric-Aktien gaben am Freitag um 0,25 Prozent auf 48,75 Dollar nach.

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