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Unternehmen habe keine Gründe für Neueinstellungen - Dekabank

Deutsche Unternehmen habe nach Einschätzung der Dekabank zur Zeit kaum Gründe für Neueinstellungen. Die Unternehmen hätten in der Phase der Rezession stark rationalisiert und bräuchten daher jetzt auch bei einer verbesserten Auftragslage kaum neue Mitarbeiter, sagte Andreas Scheuerle, Volkswirt der Dekabank der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Donnerstag. Daher sei auch in den kommenden Monaten keine Erholung am deutsche Arbeitsmarkt zu erwarten.

dpa-afx FRANKFURT. Deutsche Unternehmen habe nach Einschätzung der Dekabank zur Zeit kaum Gründe für Neueinstellungen. Die Unternehmen hätten in der Phase der Rezession stark rationalisiert und bräuchten daher jetzt auch bei einer verbesserten Auftragslage kaum neue Mitarbeiter, sagte Andreas Scheuerle, Volkswirt der Dekabank der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Donnerstag. Daher sei auch in den kommenden Monaten keine Erholung am deutsche Arbeitsmarkt zu erwarten.

Aufgrund der anhaltenden Schwäche der deutschen Binnennachfrage sei bei inlandsorientierten Unternehmen nicht mit steigenden Einstellungen zu rechnen. Die robuste Auslandsnachfrage allein dürfte kaum zu mehr Arbeitsplätzen führen. Die Exportunternehmen blieben vorsichtig, um sich ihre Wettbewerbsvorteile angesichts der Eurostärke zu erhalten. Ohne sichtbar werdende Impulse für die deutsche Inlandsnachfrage sei nicht mit einem nachhaltigen Abbau der Arbeitslosigkeit zu rechnen.

Saisonbereinigt stieg die Zahl der Arbeitslosen im August stärker als erwartet. Sie legte um 24 000 zum Vormonat zu. Von AFX News befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt lediglich mit einem Anstieg von 8 000 gerechnet.

Der Rückgang der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen kann laut Scheuerle nicht für den überraschend deutlichen Anstieg verantwortlich gemacht werden. Schon zuvor habe es nur wenige derartiger Maßnahmen gegeben.

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