Unternehmen hält Höhe der Gebühren für rechtswidrig
Mannesmann Arcor klagt gegen Beschluss zur letzten Meile

vwd ESCHBORN. Die Mannesmann Arcor AG & Co, Eschborn, wird in den nächsten Tagen Klage gegen die jüngste Entscheidung der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) über die so genannte letzte Meile einreichen. Die Klage richte sich gegen die Höhe der Wechsel-, Kündigungs- und Monatsgebühren, die die Wettbewerber an die Deutsche Telekom AG, Bonn, zahlen müssten, sagte ein Arcor-Sprecher am Freitag. Die Regulierungsbehörde hatte am 30. März die Monatsmiete auf 24,40 DM von zuvor 25,40 DM, die Bereitstellungsgebühr auf 181,09 (191,64) DM und die Kündigungsgebühr auf 74,45 (107,70) DM reduziert.

Mannesmann Arcor fordert in der Klage eine Monatsgebühr von 17 DM, eine Wechselgebühr von 40 DM und den kompletten Wegfall der Kündigungsgebühr, wenn Kunden zu einem Wettbewerber wechseln. Diese Forderungen beruhten auf umfangreichen Berechnungen für die 7 000 bis 8 000 deutschen Ortsnetze und gingen von einer kosteneffizienten Leistungserbringung der Telekom aus. Dass es deutlich günstiger gehe und trotzdem wirtschaftlich funktioniere, zeige der Letzte-Meile-Vertrag mit der Ortsnetzgesellschaft Netcologne für das Kölner Stadtgebiet. Dort zahle Mannesmann Arcor eine Monatsmiete von lediglich 14,80 DM an den City-Carrier, sagte der Sprecher.

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