Unternehmen hält Vorwürfe für haltlos
Ermittlungen gegen BHW-Vorstände

Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt wegen des Verdachts verbotener Aktiengeschäfte gegen 13 Manager des Hamelner BHW-Konzerns, darunter auch Vorstände.

HB/dpa HAMELN/HANNOVER. Am Mittwoch haben fünf Staatsanwälte und 50 Kripobeamte mehrere BHW-Objekte durchsucht. Damit bestätigte die Behörde am Donnerstag einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung". Die Manager sollen gewusst haben, dass 2002 eine Platzierung von neuen Aktien zu platzen drohte. Rechtzeitig vor dem zu erwartenden Kursverlust verkauften sie ihre eigenen Anteile.

Das Unternehmen rechnet nach der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens durch die Staatsanwaltschaft Hannover nicht mit einer Fortführung des Verfahrens wegen Insiderhandels. Der Schritt der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), das bisherige Verfahren der Staatsanwaltschaft zu übergeben, sei um so überraschender, als sich die Beteiligten "explizit an Empfehlungen des Amtes gehalten" haben, sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag auf Anfrage. Auch daher seien die Vorwürfe aus Sicht des Unternehmens haltlos.

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