Unternehmen hofft auf Zusage des Staates
Senatssprecher: Eon-Offerte ist ein "interessantes Angebot"

dpa BERLIN. Der Berliner Senat hat den Vorstoß des Eon-Konzerns im Streit um die künftige Eigentümerstruktur der Bewag als "interessantes Angebot" bezeichnet. Über die vorgeschlagene Schaffung neuer, höherwertiger Arbeitsplätze könne gesprochen werden, sagte Senatssprecher Michael-Andreas Butz der dpa am Montag in Berlin. Ob damit das Problem im Zusammenhang mit dem Verkauf der Bewag- Anteile gelöst werden könne, ließ Butz offen. Wichtig sei, dass ein Ergebnis erzielt werde, dass Berlin und der ostdeutschen Energiewirtschaft nütze.

Eon will in Berlin rund 340 neue Arbeitsplätze schaffen und damit eine früher gemachte Zusage für 800 neue Arbeitsplätze teilweise einlösen. Hintergrund ist, dass der Stromkonzern seinen Bewag-Anteil von 49 % an die Hamburgischen Electricitätswerke (HEW) veräußern will, mit seinen Plänen aber auf den Widerstand des Berliner Senats stößt. Mit dem Job-Angebot hofft Eon nun auf eine Zusage des Senats.

Neben der Einrichtung eines technischen Planungszentrums für den Aufbau des UMTS-Mobilfunknetzes hat Eon auch vorgeschlagen, die Zentrale des Wassergeschäfts Aqua GmbH nach Berlin zu verlagern. Zudem könne in Berlin ein unabhängiges Handelshaus für den Energiemarkt entstehen. Dieses solle mit dem Stromhandel beginnen und später auch für den Gashandel zuständig sein.

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