Unternehmen ist für dieses Jahr spektisch
Märklin nimmt US-Markt ins Visier

Der weltweit größte Modelleisenbahn-Hersteller Märklin will sein Geschäft in den USA und in Asien deutlich ausbauen.

Reuters FRANKFURT/GÖTTINGEN. Spezielle Produkte für den größten Spielzeugmarkt der Welt, die USA, mehr Werbung sowie ein Ausbau des Vertriebs sollten die Exportquote auf deutlich über 30 Prozent von zuletzt 27 Prozent wachsen lassen, sagte Märklin-Geschäftsführer Paul Adams am Dienstag in Frankfurt. Auch China sei ein wachsender Markt.

Mit einem Umsatzwachstum von zehn Prozent auf 163,9 Mill. Euro habe sich der Modellbahn-Bauer 2001 wie seine Konkurrenten der Konsumflaute entzogen. Der Umsatz mit Modellbahnen sei dabei allein in Deutschland um fast neun Prozent gewachsen.

Nach einem Jahr ohne Gewinn habe Märklin 2001 auch wieder ein positives Betriebsergebnis erzielt. "Aber Märklin muss noch profitabler werden", sagte Adams. "2002 und 2003 streben wir eine nachhaltige Verbesserung an." Dazu kündigte Märklin ein Programm zur Kostensenkung an. Statt 350 soll es künftig etwa nur 280 Farbvariationen für die Spielzeugeisenbahnen geben. Die Mitarbeiterzahl des 143 Jahre alten Traditionsunternehmens aus Göppingen war im vergangene Jahr um fast 120 auf 2137 gestiegen.

Für das laufende Jahr sieht Adams die Entwicklung im Handel mit Spielwaren insgesamt zwar skeptisch, rechnet für Märklin aber mit einem leichten Umsatzwachstum. Bis September habe der Umsatz mit den 1500 Modellbahn-Händlern über dem Vorjahreswert gelegen. Auch im nächsten Jahr soll der Umsatz leicht zulegen.

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