Unternehmen lehnen Kommentar ab
Preussag-Chef Frenzel könnte zu RWE wechseln

Eine RWE-interne Nachfolgeregelung werde zunehmend unwahrscheinlicher, berichtete die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Aufsichtsratskreise. Sowohl RWE als auch Preussag lehnten einen Kommentar zu dem Bericht ab.

Reuters DÜSSELDORF. Der bislang als Kronprinz Kuhnts gehandelte RWE-Vorstand Richard Klein gelte als beschädigt, weil er in den 90er-Jahren den Einstieg der RWE beim Müllunternehmen Trienekens betrieben habe, dessen mögliche Verwicklung in die Spenden-Affäre der Kölner SPD derzeit untersucht wird.

Branchenkreise bestätigten, dass sich RWE-Aufsichtsratschef Friedel Neuber deshalb seinen einstigen Büroleiter Frenzel an der Spitze des Energiekonzerns vorstellen könne. Neuber gilt als langjähriger "Ziehvater" und Vertrauter Frenzels, der vor seinem Wechsel 1988 zu Preussag als Neubers "rechte Hand" bei der Westdeutschen Landesbank galt. Neuber hat zudem als Aufsichtsratschef der Preussag bis heute engen Kontakt zu Frenzel und hatte den Umbau des Stahl- und Kohlekonzerns zum heute weltgrößten Touristikkonzern mit vorangetrieben.

Im Management des Preussag-Konzerns galt es am Wochenende jedoch "als sehr unwahrscheinlich, dass Frenzel den Konzern mitten im Umbauprozess verlassen will", wie aus Unternehmenskreisen verlautete. Frenzel sei nicht auf der Suche nach einer neuen Herausforderung.

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