Unternehmen muss in den USA Reserven aufstocken
Münchener Rück schockt die Märkte

Die Münchener Rück mit negativen Meldungen den europäischen Versicherungswerten einen Schlag versetzt. So meldete der weltweit größte Rückversicherer, dass die Reserven der angeschlagenen US-Tochter American Re um 2 Mrd. Euro aufgestockt werden müssen.

HB MÜNCHEN. Zudem muss die Vorsorge für den World-Trade-Center-Schaden um weitere 500 Mill. Euro auf über 2,6 Mrd. Euro angehoben werden. Die Münchener-Rück-Aktie rutschte zeitweise um über 5 % ab, Swiss Re um 3 %. Auch Allianz gab deutlich ab.

"Ich erwarte, dass auch andere Versicherer ihre Schadenmeldung für das World Trade Center noch nach oben korrigieren werden. Aber die Höhe der Korrektur bei der Münchener Rück überraschte schon", sagte Mark Puccia, Managing Director bei der Ratingagentur Standard & Poor?s in New York.

Auch Branchenkreise rechnen damit, dass es durchaus noch Korrekturen geben kann. Schließlich seien viele Rechtsfragen im Zusammenhang mit dem World-Trade-Center-Schaden noch ungeklärt. Insgesamt wird der Schaden durch den Anschlag auf über 50 Mrd. Dollar geschätzt. Laut S & P haben Versicherer derzeit Schäden von insgesamt rund 30 Mrd. Dollar gemeldet. Allerdings erklärten die Rückversicherer Swiss Re, Hannover Rück und Generel-Cologne Re, Tochter von Bershire Hathaway, dass sie derzeit keinen Anlass sehen, ihre Schadenschätzung zu korrigieren.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%