Unternehmen nutzte fremde Kreditkartennummern
Kalifornische Website-Betreiber müssen 37 Millionen Dollar zurückzahlen

ap WASHINGTON. Die Betreiber einer kalifornischen Internetseite müssen nach einem Urteil vom Donnerstag wegen gefälschten Kreditkartenabrechnungen mehr als 37 Millionen Dollar an die Geschädigten zurückzahlen. Die Bundeshandelskommission (Federal Trade Commission, FTC) in Washington hatte 1999 Klage gegen die beiden Männer und eine Frau erhoben. Nach Ansicht der FTC erkauften sich die drei Zugang zu einer Datenbank einer US-Bank und hatten so Zugriff auf mehr als drei Millionen Kartennummern. Mit gefälschten Geschäftsnamen belasteten sie dann die Kreditkarten der Geschädigten, die nachweisen konnten, dass sie entweder keinen Computer besitzen oder niemals auf die pornografische Seite der Angeklagten zugegriffen hatten.

Die FTC erklärte, die Beschuldigten hätten auf diese Weise mehr als 43 Mill. Dollar eingenommen, was mehr als 90 Prozent ihres Gesamtumsatzes 1999 entspreche. Die drei benutzten mindestens fünf Geschäftskonten und zahlreiche Firmennamen, wie Netfill, N-Bill, Webtel und MJD Service Corp. Jedes Mal, wenn das Kreditkartenunternehmen Visa nach Beschwerden von Kunden die gefälschten Abrechnungen bemerkte, nahmen die Beschuldigten einen neuen Decknamen an. Nach Angaben des FTC verfügen die drei über Vermögenswerte in Höhe von 20 Millionen Dollar. Es sei jedoch nicht klar, ob alles für die Rückzahlung herangezogen werden könne. 071326 sep 00

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