Unternehmen rechnet nicht mit rascher Trendwende
Netzwerkausrüster 3Com rutscht tief in die Verlustzone

Der US-Netzwerkausrüster 3Com hat seinen Nettoverlust im abgelaufenen vierten Quartal auf 518 Mill. Dollar ausgeweitet und rechnet nicht mit einer baldigen Erholung in der Branche. Erst in einem Jahr soll das operative Geschäft wieder profitabel sein.

rtr SANTA CLARA. Unternehmenschef Bruce Claflin sagte am Dienstag nach Börsenschluss, sein Ausblick sei letztlich zwar positiv, erwarte die Trendwende in dem Wirtschaftszweig aber nicht so bald. Für das Ende Mai abgelaufene vierte Quartal wies 3Com einen Nettoverlust von 1,52 $ je Aktie aus, nach einem Minus von 42 Cents je Aktie in der Vorjahresperiode.

Der operative Verlust vor Einmaleffekten lag den weiteren Angaben zufolge bei 206 (Vorjahreszeitraum: 164) Mill. $ oder 61 (47) Cents je Aktie. Analysten hatten einer Umfrage von Thomson Financial/First Call zufolge im Schnitt mit einem Minus von 57 Cents je Aktie gerechnet. Der Umsatz ging nach Firmenangaben im vierten Quartal auf 468 (764) Mill. $ zurück und deckte sich damit mit der gesenkten Prognose des Unternehmens.

Claflin bekräftigte zugleich die Erwartung der Firma, im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2002 einen positiven Cash-Flow aus dem laufenden Geschäft sowie im vierten Quartal im operativen Geschäft einen Gewinn zu erzielen.

Die 3Com-Aktie fiel im nachbörslichen Instinet-Handel auf 4,60 Dollar, nachdem sie die reguläre Dienstagssitzung an der Nasdaq mit 4,84 Dollar beendet hatte.

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