Unternehmen selbst sieht gebremstes Gewinnwachstum
Analysten erwarten bei Krones weiteres Wachstum

Die Krones AG, Neutraubling, wird ihr bisheriges Wachstumstempo im dritten Quartal nach Ansicht von Analysten fortgesetzt haben. Im Konsens rechnen die von vwd befragten Experten am Donnerstag bei der Vorlage des Quartalsberichts mit einem Ergebnis von 12,7 (11,6) Mio EUR und einem Umsatz von 295,7 (269,8) Mio EUR.

vwd NEUTRAUBLING. Der Hersteller für Getränkeabfüllmaschinen selbst hatte bereits vorab erklärt, er knüpfe mit seinem Wachstum an das des ersten Halbjahres an. Außerdem will Krones im Gesamtjahr beim Umsatz (Vorjahr: 1,165 Mrd Euro) um mehr als zehn Prozent zulegen und das Ergebnis (Vorjahrr: 50,3 Mio Euro) überproportional steigern. Analyst Christopher Schardt von der Hypo Vereinsbank (HVB) als auch sein Kollege Jürgen Siebrecht von der WestLB Panmure führen die positive Entwicklung bei Krones auf eine Sonderkonjunktur zurück. Diese resultiere aus der Umstellung von Glas- auf Kunststoffgetränkeflaschen (PET-Flaschen) bei Mineralwasser und Limonaden.

Darüber hinaus habe das MDax-Unternehmen Marktanteile von anderen gewinnen können. 2001 und auch 2002 seien beide "hervorragende Jahre", doch langsam wird Schardt zufolge ein Basiseffekt sichtbar. Deshalb rechnet er für das kommende Geschäftsjahr nicht mehr mit Wachstumsraten auf dem bisherigen Niveau. Für 2003 sieht er ein Ergebnisplus von 8,2 Prozent und ein Umsatzplus von 2,5 Prozent.

Analyst Siebrecht dagegen glaubt, dass sich der PET-Flaschen-Boom fortsetzen wird. Potenzial ergebe sich beispielsweise mittel- bis langfristig für Milch- und Fruchtgetränke. Außerdem nehme die Internationalisierung zu und Krones verstehe es, durch "permanente Verbesserungen" ihrer Struktur und Prozesse "profitables Wachstum" zu erzielen.

Siebrecht prognostiziert für das kommende Geschäftsjahr ein Ergebnisplus von 11,7 Prozent auf 65,9 Mio Euro und ein Umsatzplus von 5,5 Prozent auf 1,35 Mrd Euro. Das Unternehmen selbst sieht wegen der flauen Konjunktur ein gebremstes Gewinnwachstum und rechnet nur noch mit einem Ergebnisplus im einstelligen Prozentbereich.

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