Unternehmen setzen auf Kundenbindung
Internet-Flatrates werden billiger - Internet-by-Call teurer

Die Preise für den Internet-Zugang geraten offenbar in Bewegung. Rund eine Woche nachdem der Online-Dienst AOL mit einem neuen Pauschalpreis-Angebot von 39,90 Mark auf den Markt gekommen ist, will auch der Provider 1&1 die Zugangskosten senken.

ddp FRANKFURT/MAIN. Laut 1&1 soll der Internet-Zugang ab dem 2. August 0,9 Pfennig pro Minute kosten. Allerdings gilt der Tarif jeden Tag nur zwischen 23 und 9 Uhr. In der übrigen Zeit kostet der Internet-Zugang 1,9 Pfennig je Minute bei 9,90 Mark Grundgebühr im Monat. Darüber hinaus bietet 1&1 zwei neue DSL-Tarife für den schnellen Internet-Zugang an: Für 29,90 DM im Monat können die Kunden entweder 100 Stunden surfen oder 2 Gigabyte Datenvolumen aus dem Netz laden. Unter dem Motto "Enjoy communication" werben Mannesmann Arcor und die Online-Tochter Nexgo auf der Internationalen Funkausstellung 2001 in Berlin für schnelles Internet mit DSL und einem Flatrate-Tarif ab 39 Mark monatlich.

Die Preisspirale im Internet dreht sich aber nicht nur nach unten. Die Preise für so genannte Internet-by-Call-Verbindungen, die keine direkte Zahlungsbeziehung zum Internet-Unternehmen enthalten, sondern über die Telefonrechung der Deutschen Telekom abgerechnet werden, stiegen an. Zum Beispiel erhöhten Tiscali und Comundo ihre Internet-by-Call Tarife.

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