Unternehmen sieht sich richtig aufgestellt
Micron rutscht tiefer in rote Zahlen

Der weltweit zweitgrößte Hersteller von Speicherchips, Micron Technology, hat den Verlust in den ersten drei Monaten seines Geschäftsjahres ausgeweitet. Grund sei ein Rückgang der Verkaufspreise für Micron-Produkte um durchschnittlich zwölf Prozent, teilte Micron am Dienstag nach US-Börsenschluss mit.

rtr/vwd BOISE. Der Netto-Verlust sei im ersten Quartal auf 316 Mill. Dollar oder 52 Cent je Aktie von 266 Mill. Dollar oder 44 Cent je Aktie im Vorjahr gestiegen, teilte das in Boise im US-Bundesstaat Idaho ansässige Unternehmen weiter mit. Der Umsatz stieg indes auf 685 Mill. Dollar von 424 Mill. Dollar. Von Thomson First Call befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Quartalsverlust von 23 Cent je Aktie bei einem Umsatz von 809,4 Mill. Dollar gerechnet.

Die Barmittel inklusive verkäuflicher Sicherheiten bezifferte Micron zum Ende des Quartals auf 873 Mill. Dollar.

Für das zweite Quartal erwartet Micron im Vergleich zum ersten ein Wachstum der Produktion von Megabit-Chips "im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen" Prozentbereich. Für das am 28. August 2003 endende Gesamtgeschäftsjahr sei eine Schätzung beim Produktionszuwachs von 50 % zum Vorjahr realistisch, sagte Vice-President Michael Sadler in einer Telefonkonferenz.

Das Marktumfeld für Micron Technology verändere sich weiter, sagte er, jedoch sei der Konzern "mit den richtigen Investments" darauf eingestellt. Im Hinblick auf die Fertigung von Memory-Chips sagte er "eine gesunde Beschleunigung des Wachstums" voraus.

Micron-Aktien hatten an einer schwächeren Wall Street bei 13,28 Dollar um 1,56 % niedriger geschlossen.

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