Unternehmen soll in den geregelten Markt wechseln
Bäurer soll über Insolvenzplan saniert werden

Der Softwareanbieter Bäurer soll nach den Vorstellungen von Insolvenzverwalter Volker Grub über einen Insolvenzplan saniert werden.

Reuters HÜFINGEN/STUTTGART. Das Sanierungskonzept für das angeschlagene Unternehmen aus Hüfingen im Schwarzwald solle den Gläubigerbanken unter Führung der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) am 18. November vorgestellt werden, teilte Bäurer am Donnerstag mit. Mit dem in der Praxis selten angewandten Insolvenzplan kann ein Unternehmen über eine Art gerichtlichen Vergleichs entschuldet werden, wenn die Gläubiger zustimmen. Bäurer hatte Ende Oktober einen Antrag auf Insolvenz gestellt, nachdem eine zugesagte Finanzhilfe geplatzt war. Grub hatte sich von Anfang an zuversichtlich über die Überlebensfähigkeit von Bäurer geäußert.

Anfang der Woche war Firmengründer und Vorstandschef Heinz Bäurer zurückgetreten. Neben Technik-Vorstand Dietmar Reinhard sollen Stefan Schulik und Markus Wild vom 1. Dezember an das Führungsgremium von Bäurer bilden, wie das Unternehmen weiter mitteilte.

Bäurer solle börsennotiert bleiben, aber vom Neuen Markt in den Geregelten Markt wechseln, hieß es weiter. Die Entscheidung über einen entsprechenden Antrag werde in den nächsten vier Wochen von der Deutschen Börse erwartet. Die Bäurer-Aktie legte am Donnerstag um 23,8 Prozent auf 0,52 Euro zu.

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