Unternehmen verhandelt mit neun Investoren
Pixelnet macht weiter Verluste

Bei der unter vorläufiger Insolvenzverwaltung stehenden Pixelnet AG ist der Umsatz im ersten Halbjahr um 16 Prozent auf 89 Mill. Euro gesunken.

HB/dpa WOLFEN. Als Betriebsergebnis hat das Unternehmen am Freitag in Wolfen ein Minus von 50 Mill. Euro genannt. Ursachen für den Fehlbetrag seien die deutliche Zurückhaltung der Verbraucher sowie außerordentliche Abschreibungen auf Beteiligungen. Sie seien durch die Insolvenzanträge der Tochtergesellschaften Photo Porst und Orwo-Media notwendig geworden, teilte das Unternehmen mit.

Der Insolvenzverwalter der Pixelnet AG und der Orwo-Media verhandeln derzeit mit neun potenziellen Investoren für die beiden Unternehmen. Angaben zu den Interessenten und zum Stand der Gespräche würden nicht gemacht, um die Verhandlungen nicht zu stören, hieß es.

Die am Neuen Markt notierte Pixelnet und deren 100-prozentige Tochter Orwo-Media hatten Ende Juni wegen drohender Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag gestellt, nachdem bereits die Pixelnet-Tochter Photo Porst (Schwabach) Insolvenz beantragt hatte.

Die Pixelnet AG hatte den Foto-Filialisten Photo Porst Anfang 2001 mit rund 1 100 Mitarbeitern übernommen. Pixelnet gilt als Spezialist für Papierabzüge von digital aufgenommenen Fotos. Die Firma wurde vor gut zwei Jahren am Traditionsstandort der deutschen Filmindustrie in Wolfen gegründet. In Wolfen wurde 1936 der erste Colorfilm der Welt hergestellt. Zu DDR-Zeiten hatte hier das Kombinat Orwo seinen Sitz.

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