Unternehmen veröffentlicht gutes Quartalsergebnis
eBay steigt in ersten Handelsminuten um knapp zwölf Prozent

Das Online-Auktionshaus legte direkt zu Beginn des Handels stark zu. Analysten sehen die Zukunft weiter positiv.

Reuters PALO ALTO. Der amerikanische Online-Auktionator eBay ist am Freitag furios in den Handel gestartet. Die Aktie stieg im frühen Geschäft um knapp zwölf Prozent auf 63-13/16 Dollar. Am Vortag hatte das Papier bei 57-3/16 Dollar geschlossen. Das Unternehmen hatte am Donnerstag nach Börsenschluss unerwartet gute Zahlen für das dritte Quartal 2000 bekannt gegeben.

Das Ergebnis vor Sonderposten stieg nach Angaben von eBay im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf plus 19,1 Millionen von plus drei Millionen Dollar. Je Aktie ergebe sich damit ein Anstieg auf 0,07 von 0,01 Dollar. Experten hatten lediglich mit einem Überschuss von 0,04 Dollar gerechnet.

Der Reingewinn stieg unterdessen auf 15,2 Millionen von 1,2 Millionen Dollar beziehungsweise auf 0,05 Dollar von unter 0,01 je Aktie. Der Umsatz verdoppelte sich auf 113,4 Millionen von 58,5 Millionen Dollar und die Zahl der registrierten Kunden wuchs auf 18,9 Millionen von 7,7 Millionen.

eBay Chefin sehr zufrieden

eBay-Chefin Meg Whitman zeigte sich mit dem Quartalsergebnis

sehr zufrieden. Ihr Unternehmen werde auch in Zukunft "rapide" weiterwachsen. Die Ergebnissteigerung des vergangenen Quartals sei durch die Erschließung neuer Märkte und den Wechsel zu Produkten mit größeren Margen wie beispielsweise Automobilen zurückzuführen.

eBay rechnet für die Zukunft mit einer weiteren Ergebnisverbesserung. Die Brutto-Marge, die in den vergangenen drei Monaten bei 79 Prozent gelegen habe, solle bis zum Ende des kommenden Jahres über der Marke von 80 Prozent steigen.

Zukunft wird positiv beurteilt

Dave Ricci, Analyst bei William Blair & Co., bezeichete die eBay-Zahlen als "ziemlich außerordentlich". Es gebe keinerlei Grund zur Besorgnis. Auch die Zukunft des Auktionators beurteilte Ricci optimistisch. eBay nutze das Internet in einer revolutionären Weise und sei im Gegensatz zu anderen Online-Firmen wie beispielsweise Yahoo nicht von Werbeeinnahmen abhängig.

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