Unternehmen werden flexibler und effizienter
Outsourcing: Markt und Trends - ein Überblick

In einer Zeit rasanten Wandels - global wie auch auf betriebswirtschaftlicher Ebene - müssen Unternehmen flexibler agieren und Kosten sparen. Viele Entscheider glauben, das Zauberwort zu kennen, mit dem beide Ziele erreichbar sind: Outsourcing.

Die einen verbinden mit dem Begriff einen Rettungsanker, für die anderen stellt er ein Horror-Szenario dar. Unternehmen erwarten Chancen, sich mehr aufs Kerngeschäft konzentrieren zu können sowie durch Know-how-Zufluss effizienter und kostengünstiger zu arbeiten. Mitarbeiter befürchten, ihren Arbeitsplatz zu verlieren oder sich in einer neuen Position unter ungünstigeren Bedingungen wiederzufinden.

Outsourcing ist kein Wundermittel, das per se alle Probleme der Wirtschaft löst. Fehler bei der Auswahl eines Dienstleisters oder bei der Vertragsgestaltung können die Projekte oder gar das Unternehmen gefährden. Andererseits sind die Vorteile unübersehbar, wie Beispiele erfolgreichen Outsourcings zeigen. Auch lassen sich manche Befürchtungen von Arbeitnehmern entkräften: Erfolgreiche Outsourcing-Dienstleister haben zahlreiche attraktive Stellen geschaffen.

Die Fakten belegen: Outsourcing ist ein zukunftsträchtiges Geschäft. Das Beratungsunternehmen Gartner rechnet für 2003 im Outsourcing-Segment Human Resources Business mit einer Zunahme des Volumens um 18 Prozent. Dabei geht es zum Beispiel um die Auslagerung von Gehaltsabrechnungen. Auf dem weltweiten Markt werden laut der Prognose in diesem Jahr Einnahmen in Höhe von 46 Milliarden US-Dollar erzielt. Für 2004 erwartet Gartner für dieses Marktsegment Einkünfte in Höhe von 51 Milliarden US-Dollar.

Doch vor allem IT-Outsourcing, das Auslagern von EDV-Leistungen, Telekommunikations- und Internet-Dienstleistungen ist ein Geschäft, das im Augenblick hohe Beachtung findet. Die Zuwachsrate in Deutschland liege derzeit bei etwa drei bis vier Prozent im Jahr und damit an der Spitze aller Sektoren in der IT-Branche, sagte Christian Oecking, Leiter des weltweiten Outsourcing-Geschäfts bei Siemens Business Services in München, kürzlich den VDI-Nachrichten. Die Gründe liegen auf der Hand: Nach Oeckings Einschätzung spart ein Betrieb durch Outsourcing zehn bis zwölf Prozent der IT-Kosten.

Unternehmen lagern mittlerweile zahlreiche weitere Geschäftszweige an externe Dienstleister aus: Logistik, Energie- und Facility-Management, sogar die komplette Büro-Organisation. Business Center übernehmen Tätigkeiten vom Empfang bis zum Telefon- und Postservice.

Outsourcing - Vorteile und Risiken

Unternehmen lagern Geschäftsfelder aus, um einen Zusatz-Nutzen zu erzielen. Doch bei der Suche nach den Chancen werden die Risiken, die mit dem Outsourcing verbunden sind, oft übersehen.

Outsourcing - Entwicklung des Begriffs

Unternehmen standen schon immer vor der Frage: Was ist der Kern des Geschäftes, welche Leistungen und Waren werden extern bezogen, welche könnten anderen Unternehmen als Vorprodukt angeboten werden.

Outsourcing - Definitionen

Der Begriff kommt aus der US-Wirtschaft. Dort haben Unternehmen schon früh damit begonnen, Betriebsteile und Geschäftsabläufe auf externe Dienstleister zu übertragen.

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