Unternehmen will gesetzlichen Spielraum ausnutzen
Post streicht 1 000 Filialen und Agenturen

Die Deutsche Post will 1 000 ihrer 13 000 Filialen schließen.

ddp.vwd BIELEFELD. "Wir sind gesetzlich verpflichtet, nur 12 000 Filialen zu betreiben. Deshalb werden wir den Spielraum nutzen, um weitere unrentable Filialen und Agenturen auslaufen zu lassen", sagte Unternehmenssprecher Martin Dopychai dem Bielefelder "Westfalen-Blatt". Es handeles sich dabei um kleine Schalter, die immer weniger Kunden hätten. Dies rechne sich einfach nicht mehr, sagte der Sprecher. Im Filialbereich sind nach Postangaben 20 000 Mitarbeiter beschäftigt. Es sei ferner denkbar, dass die Zahl der bundesweit 25 Niederlassungen, die das Filialnetz betreuen, reduziert werden, sagte Dopychai. Einsparungen in der Verwaltungsspitze könne es auch bei den 33 Paketzentren geben.

Von den vorgeschriebenen 12 000 Postfilialen müssen nach Angaben der Zeitung 5 000 mit posteigenen Mitarbeitern betrieben werden. Ferner werden unter anderem in Bäckereien, Einzelhandelsgeschäften , Tankstellen und Papierwarengeschäften Briefmarken verkauft und Pakete angenommen.

Die Post hatte im bereits im Juli ein Programm zum Abfangen des erwarteten Gewinneinbruchs nach der EU-Entscheidung zur Rückzahlung von Beihilfen sowie der angeordnete Portosenkung für Briefe und Postkarten vorgestellt. Auf dem Prüfstand standen dabei auch Arbeitsplätze, Filial- und Briefkastenstandorte. Einzelheiten wollte die Post im Herbst bekannt geben.

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