Unternehmen will mehr als ein Werbefilmer sein
Neue Sentimental Film vor dem Börsengang

scc FRANKFURT. "Nach Möglichkeit noch im November" möchte Vorstandsmitglied Mark Gläser den Börsengang der Frankfurter Neue Sentimental Film AG (NSF) durchziehen. Die wesentlichen Vorbereitungen seien bereits getroffen. Insgesamt sollen inklusive Mehrzuteilungsoption bis zu 2,8 Mill. Aktien an die Anleger gebracht werden. Konsortialführer dabei ist das Bankhaus Sal. Oppenheim. Weitere Konsortialmitglieder sind die Postbank und die Credit Agricole Indosuez Cheuvreux GmbH Deutschland. Nach dem Börsengang sollen sich etwa 35 % der Anteile, die alle aus einer Kapitalerhöhung stammen, in Streubesitz befinden.

Die 1990 gegründete NSF begann als Werbefilmer. Inzwischen vereinen sich unter ihrem Dach die drei Bereiche Werbe- und Imagefilm, Werbeformen im Internet und das so genannte Identity Engineering. Darunter versteht man bei NSF die Installation und Projektdurchführung von Marken- und Themenparks oder Messen. Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit ist die Gestaltung der Autostadt für VW in Wolfsburg. Kunden von NSF sind unter anderem die Deutsche Bahn, Mercedes, der Südwestrundfunk, Ford und D2.

Im vergangenen Jahr erzielte NSF aus einem Umsatz von 26,08 Mill. Euro ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 1,25 Mill. Euro. Mit dem aus dem Börsengang zufließenden Geld will Gläser vor allem die internationale Präsenz von NSF vorantreiben.

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