Unternehmensstudie
Internet-Nutzer werden vermehrt ausspioniert

Mit so genannten Web Bugs überprüfen Betreiber von Internet-Seiten das Surfverhalten der Nutzer.

ddp ARLINGTON. Internet-Nutzer werden immer häufiger mit Hilfe so genannter Web Bugs ausspioniert. Wie der Software-Hersteller Cyveillance ermittelte, hat sich der Einsatz dieser kleinen und in der Regel unsichtbaren Grafiken auf Web-Seiten in den vergangenen drei Jahren fast verfünffacht. Bei der Überprüfung einer Zufallsstichprobe aus einer Million Webadressen kam heraus, dass 16 Prozent der Auftritte Web Bugs verwenden.

Mit Hilfe von Web Bugs wird das Surfverhalten des Internet-Nutzers ausspioniert, indem seine Zugangsdaten und der Zeitpunkt, zu dem er eine bestimmte Seite besucht, an den Betreiber des Angebots übermittelt werden. Online-Händler etwa nutzen Web Bugs, um ihren Kunden zielgerichtet Waren anzubieten.

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