Unterschiede zwischen Hoch- und Tiefbau
Aufträge im Baugewerbe erneut gesunken

Die Nachfrageschwäche im deutschen Baugewerbe hat auch im September weiter angehalten. Die Baubranche habe im September preisbereinigt 0,4 % weniger Aufträge erhalten als im Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit.

Reuters WIESBADEN. Dabei verringerte sich die Nachfrage im Hochbau den Angaben zufolge um 9,1 %, stieg allerdings im Tiefbau um 10,5 %. Im Zeitraum Januar bis September sank das Auftragsvolumen der Branche zum Vorjahr um real 5,7 %. Der Gesamtumsatz lag mit 60,5 Mrd. Euro in den ersten neun Monaten 7,5 % unter dem Vorjahresniveau. Der Stellenabbau in der Branche setzte sich weiter fort. In den erfassten Baubetrieben mit mindestens 20 Beschäftigten arbeiteten im September insgesamt rund 859 000 Arbeitnehmer und damit 109 000 weniger als vor einem Jahr.

Die Bauindustrie steckt schon seit Jahren in einer Krise, weil die Branche beim Bauboom nach der deutschen Wiedervereinigung zu stark expandierte. Frühindikatoren wie der NTC-Bauindex sind seit Monaten rückläufig und deuten damit auf eine weitere Verschlechterung der Lage im Bau hin.

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