Unterschiedliche Preisvorstellungen
Hochtief bietet nicht mehr für Jones

Der Baukonzern Hochtief ist aus dem Bieterverfahren für die US-Tocher J.A. Jones der insolventen Philipp ausgeschieden.

Reuters ESSEN. "Wir hatten Interesse an Jones gehabt, aber nicht zu den Preisvorstellungen des Insolvenzverwalters Ottmar Hermann", sagte eine Hochtief-Sprecherin. Das Interesse sei aber nach wie vor vorhanden.

Vorstandschef Hans-Peter Keitel hatte schon im Mai erklärt, beim Kaufpreis läge man sehr weit auseinander. Insolvenzverwalter Hermann wollte den Bericht am Donnerstag nicht kommentieren.

Noch im Rennen um Jones ist der Mannheimer Baukonzern Bilfinger + Berger. Nach Angaben eines Sprechers nehme der Konzern weiter am Bieterverfahren teil. Zum eigenen Angebot wollte er aber nichts sagen, auch nicht zu der Frage, wann mit einer Entscheidung gerechnet werde. Bilfinger fehlt bislang in den USA ein großes Standbein.

Hochtief hält sein für Jones abgegebenes Angebot für angemessen. "Wir kennen das Unternehmen, und wir kennen den US-Markt", begründete die Sprecherin von Deutschlands größtem Baukonzern. Die überwiegend im Tiefbau und im Projektgeschäft aktive Jones wäre eine gute Ergänzung zum Hochbau-Geschäft der eigenen US-Tocher Turner.

Hochtief hatte 1998 bereits einmal ernsthaftes Interesse an Jones gezeigt und eine Machbarkeitsprüfung in die Wege geleitet. Statt für Jones entschied sich der Essener Konzern aber schließlich etwas später für die Übernahme von Turner.

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