Unterschiedliche Strategien
Michelin erteilt GM Europe eine Abfuhr

Der französische Reifenhersteller Michelin will wegen unterschiedlicher Strategien seinen Ende Juli auslaufenden Vertrag als Erstausrüster mit General Motors Europe nicht erneuern.

Reuters PARIS. Michelin teilte am Mittwoch in Paris mit, die Akquisitionspolitik von GM sei mit der Strategie von Michelin nicht vereinbar. Auf den Gewinn des Jahres 2002 werde die Entscheidung keinen Einfluss haben. Die Kapazitäten würden schrittweise auf andere Märkte ausgerichtet.

"Wir sind zuversichtlich, dass unsere Unternehmen irgendwann den Konditionen für neue Kooperationen zustimmen werden", sagte Herve Coyco, Chef des weltweiten Reifengeschäfts für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Eine Michelin-Sprecherin fügte hinzu, das Geschäft mit GM mache weniger als fünf Prozent des Gesamtumsatzes von Michelin aus. Auf Erstausrüstungen entfielen insgesamt rund 30 Prozent des Michelin-Umsatzes, der Rest entfalle auf das Ersatzgeschäft.

Die Sprecherin wollte sich nicht dazu äußern, wie viel der Vertrag mit GM Europe zum jährlichen Umsatz von Michelin beigetragen hat. Sie sagte lediglich, in Nordamerika bestünden weiterhin Verträge mit GM mit einer Laufzeit bis 2006. Es sei aber zu früh, über die Zukunft dieser Abkommen zu spekulieren.

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