Unterstützung für Irak vorgeworfen
Rumsfeld attackiert Syrien und Iran

US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hat Syrien vorgeworfen, militärisches Material an Irak zu liefern. Dies sei ein "feindlicher Akt", sagte Rumsfeld am Freitag in Washington.

vwd WASHINGTON. "Wir haben Informationen über Lieferungen von militärischem Nachschub über die Grenze von Syrien nach Irak." Darunter seien auch Nachtsichtgeräte. Diese Lieferungen seien eine direkte Bedrohung für das Leben der alliierten Soldaten. Die Regierung in Damaskus werde dafür zur Verantwortung gezogen. Syrien, das derzeit einen Sitz im UN-Sicherheitsrat hat, zählt zu den erklärten Gegnern des Irak-Kriegs.

Dem irakischen Staatschef Saddam Hussein warf Rumsfeld vor, "Todesschwadronen" einzusetzen, um "Zivilisten zu terrorisieren" und Soldaten zum Kampf zu zwingen. Rumsfeld warnte auch Iraks Nachbarn Iran vor einer Einmischung in den Konflikt. Der Pentagon-Chef beschuldigte eine Gruppe islamischer Milizen, in Irak aktiv werden zu wollen. US-Generalstabschef Richard Myers sagte, Saddam Hussein habe über "35 bis 40 %" seines Territoriums keine Kontrolle mehr.

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