Untersuchungen laufen
US-Vertretungen in Europa erhielten Briefe mit Pulver

Am Jahrestag der Anschläge vom 11. September haben US-Botschaften und Konsulate in Europa nach Angaben aus Regierungskreisen verdächtige Briefe mit weißem Pulver enthalten.

Rewuters WASHINGTON. US-Konsulate in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig und München sowie Botschaften in Luxemburg, Kopenhagen und Rom ließen das Pulver derzeit untersuchen, verlautete am Mittwoch aus dem US-Außenministerium weiter. Die Polizei in Hamburg teilte mit, in dem verdächtigen Brief an das dortige Konsulat sei lediglich Zucker gewesen. Dies habe die erste kriminaltechnische Analyse ergeben. Der Brief sei innerhalb Deutschlands verschickt worden.

Unbekannte hatten nach den Anschlägen vom 11. September in den USA Briefe verschickt, die mit Milzbrand-Erregern verseucht waren. Fünf Menschen starben und 13 wurden infiziert. Wer die Briefe abschickte, ist bis heute ungeklärt.

Der deutsche Aktienindex Dax reagierte zunächst mit leichten Abschlägen auf die Nachricht über die Briefe, erholte sich aber rasch wieder.

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